AKTUELLES

von Opitz Packaging Systems


AUS OPITZ MASCHINENTECHNIK WIRD OPITZ PACKAGING SYSTEMS

01.10.2018

Seit mehr als 25 Jahren sind wir nun bereits als OPITZ Maschinentechnik GmbH erfolgreich am Markt für Verpackungsanlagen tätig. Dabei hat sich unser Kerngeschäft zunächst auf den deutschen Markt konzentriert, wurde aber zunehmend internationaler. Heute sind wir vor allem auf dem mitteleuropäischen Markt zu Hause, kooperieren aber auch weltweit mit unseren Kunden und Partnern.

Um diese Entwicklung auch in unserem Namen abzubilden, haben wir daher den Entschluss gefasst, eine Umfirmierung vorzunehmen. Ab sofort werden wir daher als OPITZ Packaging Systems GmbH (neue Handelsregisternummer HRB 205 488) auftreten.

Ansprechpartner und Adresse bleiben für unsere Partner selbstverständlich beim Alten, genau wie die bekannte Qualität und Zuverlässigkeit.

Wir freuen uns diesen nächsten wichtigen Schritt in unserer Firmengeschichte zusammen mit Ihnen zu gehen und freuen uns auf die kommenden, spannenden Jahre.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie uns natürlich gerne ansprechen. Unser Service-Team freut sich auf Ihre Nachrichten.

Opitz Packaging Systems GmbH

OPITZ AUF DER FACHPACK 2018

28.09.2018

Vom 25. bis 27. September 2018 fand die FachPack, die Europäische Fachmesse für Verpackungen, Prozesse und Technik, im Messezentrum Nürnberg statt. Auch in diesem Jahr war OPITZ als Aussteller vertreten. Auf unserem Stand haben wir unsere neuesten Entwicklungsprojekte zur Optimierung des Verpackungsprozesses präsentiert.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern unseres Standes für die interessanten Gespräche.

Wir bedanken uns für eine erfolgreiche FachPack 2018.
Wir bedanken uns für eine erfolgreiche FachPack 2018.

PRESSEARTIKEL: „DA MUSS LUFT RAUS! AUTOMATISIERUNG IN DER VERPACKUNGSTECHNIK“

19.09.2018

Die Experten für Antriebs- und Automatisierungstechnik von SEW-EURODRIVE haben einen Artikel über Komplett Automatisierung von Verpackungsmaschinen am Beispiel unseres Volumen-Reduzierers Vario 558 veröffentlicht. Neben den Vorteilen der Volumen-Reduzierung geht es auch darum, wie die hochqualitativen Automatisierungsbaukästen von SEW unsere Ansprüche an eine dynamische und präzise Servotechnik in unseren Anlagen erfüllen. Der Artikel erschien als Titelstory der VerpackungsRundschau in Ausgabe 09/2018 und in der Kundeninformation DRIVE-LETTER von SEW.

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OPITZ STARTET INNOVATIVES VERBUNDPROJEKT MIT DER TU CLAUSTHAL UND DER UNI GÖTTINGEN

30.05.2018

Initiiert von der Technologieberatung des Südniedersachsen-Innovations-Campus (SNIC) gingen OPITZ Maschinentechnik, die Technische Universität Clausthal und die Georg-August-Universität Göttingen ein innovatives Verbundprojekt ein: die drei Partner entwickeln ein Verfahren zum optimierten Einlegen von Luftpolsterfolien in Hohlräume bepackter Kartons und Faltkisten.

Um das weltweit einzigartige Projekt umzusetzen, findet ein Wissenstransfer zwischen den Beteiligten statt: zunächst muss ein vollständiges 3D-Bild des Faltkisteninhalts entstehen. Die Technologie hierfür stammt aus der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen. Mit diesen Daten wird anschließend berechnet, welche Hohlräume mit einer entsprechenden Menge Luftpolsterkissen ausgefüllt werden müssen. Der hierfür nötige Algorithmus wird wiederum vom Institut für Angewandte Stochastik und Operations Research der TU Clausthal berechnet. Zuletzt wird ein Roboter die entsprechende Anzahl Luftpolsterkissen genau so in der Faltkiste platzieren, dass das Versandgut optimal und kostensparend geschützt wird. Diese Entwicklung wird von OPITZ übernommen.

Die Technologie kann dann zum Beispiel in unserem Faltkisten-Volumen-Reduzierer eingesetzt werden, um ein Maximum an rationaler Versandverpackung zu erreichen.

Gefördert wird das Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der Zentralen Innovationsförderung Mittelstand (ZIM).

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Die Partner unterzeichnen den Kooperationsvertrag. v.l.: Dr. Nils Nölke (Uni Göttingen), Geschäftsführer Günther Opitz, SNIC-Technologieberater Dr. Peter Oswald, Prof. Dr. Stephan Westphal (TU Clausthal) und Dr. Lutz Fehrmann (Uni Göttingen)

29.05.2018, Göttinger Tageblatt

Die Universität Göttingen und Clausthal sowie die Opitz Maschinentechnik GmbH wollen Versandverpackungen optimieren: Sie haben einen Kooperationsvertrag für ein innovatives Verbundprojekt unterzeichnet.

„Drei Partner aus drei Landkreisen und ein gemeinsames Projekt“: Mit dieser Formel beschreibt Mascha Albrecht, Leiterin der Geschäftsstelle des Südniedersachsen-Innovationscampus (SNIC), das Konzept der Kooperation, die in Kalefeld besiegelt wurde. Die Beteiligten wollen ein voll automatisiertes Verfahren entwickeln, das Versandverpackungen verbessere, indem sie wirtschaftlicher und ressourcensparender werden. Initiiert wurde das Verbundprojekt im Zuge der SNIC-Technologieberatung. Das Bundeswirtschaftsministerium fördere die damit verbundenen Kosten im Rahmen der Zentralen Innovationsförderung Mittelstand (ZIM) bis Ende 2019 zu 45 Prozent, berichtet Florian Renneberg, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des SNIC.

Partner der Kooperation kommen ins Spiel

Der patentierte Volumen-Reduzierer Vario 558 der Firma Opitz Maschinentechnik schneide den Versandkarton vollautomatisch auf die minimal benötigte Höhe ein und versiegele ihn, erklärt Renneberg. So entfielen Einkauf und Lagerung von verschiedenen Kartongrößen sowie der Personal- und Arbeitsaufwand. Bei einigen Waren sei die Beigabe von Luftpolsterfolie für einen sicheren Versand jedoch unerlässlich.

Hier kämen die Kooperationspartner ins Spiel: Um die Menge des Füllmaterials zu optimieren, werde per Scanner ein komplettes 3D-Bild der im Karton enthaltenen Ware erstellt. Das Know-how stamme vom Lehrstuhl für Waldinventur und Fernerkundung an der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen, den Prof. Christoph Kleinn leite. Anhand des 3D-Bildes werde die optimale Befüllung der Endverpackung berechnet – den entsprechenden Algorithmus liefere die Arbeitsgruppe Diskrete Optimierung am Institut für Angewandte Stochastik und Operations Research der TU Clausthal unter Leitung von Prof. Stephan Westphal. Die Firma Opitz Maschinentechnik baue schließlich einen Roboter, der die Folie anhand der berechneten Informationen voll automatisiert in den jeweiligen Versandkarton einlege.

Wissenschaftler suchen nach schneller Lösung

Das Projekt berge jedoch einige Herausforderungen: „Die Besonderheit ist, dass Luftpolsterfolie nicht starr, sondern elastisch ist“, erklärt Westphal. Zudem befülle der Roboter die unterschiedlichen Verpackungen im Vier-Sekunden-Takt. „Wir müssen also nicht nur eine gute, sondern auch eine schnelle Lösungen finden“, betont der Clausthaler Professor. Während Packungsprobleme in seinem Fachbereich zu den Klassikern gehören, erscheint die Beteiligung der Göttinger Forstwissenschaftler auf den ersten Blick überraschend.

„Wir setzen die verwendete Scan-Technologie für die Lufterkundung von Wäldern ein“, berichtet Dr. Lutz Fehrmann. Dass dies nun bei der Optimierung von Versandverpackungen zum Einsatz kommt, ist dem SNIC zu verdanken. Denn auf der Suche nach Partnern, mit denen die Firma Opitz Maschinentechnik das Projekt umsetzen kann, tauschte sich SNIC-Technologieberater Dr. Peter Oswald von der Wirtschaftsförderung Region Goslar mit SNIC-Innovationsscout Dr. Bettina Otto von der Universität Göttingen aus. Sie durchforstet mit ihren Kollegen die Hochschulen der Region nach wirtschaftlich verwertbaren Forschungsergebnissen. Ihr Gedanke: „Wenn die Technologie bei Bäumen funktioniert, funktioniert sie auch bei Kisten.“

Musterbeispiel für ganzheitliche Technologieberatung

„Das ist ein Musterbeispiel für eine ganzheitliche Technologieberatung und einen gelungenen Wissenstransfer“, freut sich Detlev Barth, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Göttingen und zugleich Koordinator der SNIC-Technologieberatung. Er sieht darin einen Meilenstein – sowohl für die beteiligten Partner als auch für die gesamte Region. Vor diesem Hintergrund äußert sein Kollege Stefan Wolfgang von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim die Hoffnung, dass dieses Beispiel weiteren kleinen und mittleren Unternehmen Mut macht, die kostenlose Technologieberatung in Anspruch zu nehmen: „In den Betrieben der Region schlummern zahlreiche gute Ideen – durch den SNIC werden diese Potenziale erst richtig nutzbar.“

Für die 2002 gegründete Firma Opitz Maschinentechnik würde ein Erfolg des Projekts einen immensen Entwicklungsschub bedeuten, führte Geschäftsführer Günther Opitz aus: „Der Roboter wäre weltweit einzigartig“ Es gebe bereits Nachfragen für einen globalen Vertrieb. Bislang vertreibt das 36 Mitarbeiter umfassende Unternehmen seine Maschinen vor allem innerhalb Deutschlands sowie im deutschsprachigen Ausland, den Benelux-Staaten sowie Frankreich und Polen.

Von Axel Artmann

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Geschäftsführer Günther Opitz (l.) erläutert Detlev Barth und Mascha Albrecht die Produktion. Quelle: r (Göttinger Tageblatt)
Geschäftsführer Günther Opitz (l.) erläutert Detlev Barth und Mascha Albrecht die Produktion. Quelle: r (Göttinger Tageblatt)

OPITZ AUF DER HANNOVER MESSE / CEMAT 2018

23.04.2018 – 27.04.2018

Vom 23.04. bis 27.04. fanden die weltweit wichtigste Industriemesse, die Hannover Messe, und die CeMAT 2018 (Intralogistik & Supply Chain Management) gleichzeitig in Hannover statt.

Auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen durften wir unsere innovative Lösung zur Minimierung von Versandvolumen und Füllmaterial – den Faltkisten-Volumen-Reduzierer Vario 558 – präsentieren. Viele Besucher unseres Standes, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und dessen Stellvertreter und niedersächsischer Minister für Wirtschaft Bernd Althusmann, konnten wir von dem Potential unserer Anlage für die versendende Industrie und die Gesellschaft überzeugen.

Zudem konnten wir einen unserer Faltkisten-Verschließer, eingebunden in eine smarte Supply-Chain, auf dem Logistics 4.0 Hub auf der CeMAT im laufenden Prozess zeigen.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern unseres Standes für die interessanten Gespräche und beim Land Niedersachsen für die Möglichkeit zur Teilnahme an dessen Gemeinschaftsstand.

Das Team von OPITZ bedankt sich bei allen Besuchern unseres Standes auf der Hannover Messe / CeMAT 2018.
Das Team von OPITZ bedankt sich bei allen Besuchern unseres Standes auf der Hannover Messe / CeMAT 2018.

OPITZ auf der LogiMAT 2018

13.03.2018 – 15.03.2018

Auch in 2018 waren wir als Aussteller auf der LogiMAT in Stuttgart, einer der international wohl wichtigsten Fachmessen für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement, vertreten.

Auf unserem Stand hatten die Besucher die Möglichkeit unsere Lösungen für die automatisierte Verpackungstechnik in Industrie und Handel live zu erleben. So haben wir beispielsweise unseren Volumen-Reduzierer Vario 558 im laufenden Betrieb gezeigt, um den Nutzen der Volumenoptimierung durch automatisches Messen, Schneiden, Falten und Verschließen für den Anwender deutlich zu machen.

Hierbei stieß vor allem die Flexibilität unserer Anlagen auf Begeisterung, da Volumen-Reduzierer von OPITZ chaotisch mehrere Grundformate gleichzeitig verarbeiten und somit einzigartig auf dem Markt sind.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern unseres Standes für die interessanten Gespräche und die rundum erfolgreiche LogiMAT 2018!

Unser Messeteam bedankt sich bei allen Besuchern der LogiMAT 2018.
Unser Messeteam bedankt sich bei allen Besuchern der LogiMAT 2018.

Opitz erreicht 5. Platz beim Deutschen Logistik-Preis 2017

28.10.2017

Vom 25. bis 27. Oktober 2017 fand der 34. Deutsche Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Berlin statt, in dessen Rahmen auch der diesjährige Deutsche Logistik-Preis verliehen wurde. Auch unser Volumen-Reduzierer Vario 558 war nominiert und belegte den 5. Platz, was uns als mittelständisches Unternehmen durchaus mit Stolz erfüllt.

Neben den vielen Referenten und Laudatoren, zum Beispiel Joachim Gauck, Klaus-Michael Kühne uvm., und Ausstellern vor Ort, bot der Kongress vor allem die Möglichkeit zu interessanten Gesprächen rund um die Entwicklungen in der Welt der Logistik.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern für die Möglichkeit zur Teilnahme am Logistik-Kongress und nehmen die Wertschätzung unserer Arbeit als Motivation zu weiteren innovativen und nachhaltigen Lösungen im Bereich der Endverpackung.

Unser Glückwunsch gilt den verdienten Siegern des diesjährigen deutschen Logistik-Preises, der Robert Bosch GmbH.

OPITZ erreicht 5. Platz beim Deutschen Logistik-Preis 2017

Presseartikel: „Volumen-Reduzierer: weniger Packvolumen, mehr Wirtschaftlichkeit“

12.07.2017

Die bekannte Fachzeitschrift neue verpackung berichtet in ihrer Juli Ausgabe über Chancen und Potential unseres Volumen-Reduzierers Vario 558.

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Opitz holt weiteren Innovationspreis

15.05.2017

Die Volksbank im Harz verlieh bereits zum 7. Mal einen Innovationspreis. Zu den Preisträgern zählt auch die Firma Opitz Maschinentechnik mit ihrem Volumenreduzierer für Versandkartons.

Unser Düderoder Unternehmen wurde dafür ausgezeichnet, dass wir in Zeiten eines stark wachsenden Internethandels eine zukunftsweisende Maschinentechnik für die Verpackungslogistik entwickelt haben. Die große Bedeutung für die Umwelt und der hohe ökonomische Nutzen standen dabei im Mittelpunkt.

Wir freuen uns über die Anerkennung unserer innovativen Dienstleistungen und Lösungen
Wir freuen uns über die Anerkennung unserer innovativen Dienstleistungen und Lösungen

Vertreter aus Handwerk und Politik zu Gast bei OPITZ

12.05.2017

Im Rahmen der „Exporttour“ der niedersächsischen Handwerkskammern waren Vertreter aus Handwerk und Politik zu Gast bei OPITZ als international orientiertes Handwerksunternehmen der Region Südniedersachsen.

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Im Rahmen der „Exporttour“ der niedersächsischen Handwerkskammern waren Vertreter aus Handwerk und Politik zu Gast bei OPITZ als international orientiertes Handwerksunternehmen der Region Südniedersachsen.
Im Rahmen der „Exporttour“ der niedersächsischen Handwerkskammern waren Vertreter aus Handwerk und Politik zu Gast bei OPITZ als international orientiertes Handwerksunternehmen der Region Südniedersachsen.

Landrätin Klinkert-Kittel besichtigt OPITZ Maschinentechnik

03.04.2017

Zusammen mit Stefan Wolfgang, Leiter der Wirtschafts- und Projektförderung des Landkreises besuchte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel OPITZ Maschinentechnik und sprach über Chancen und Herausforderungen des Unternehmens.

Hier geht’s zum ganzen Artikel.

Tim Opitz, Sohn des Gründers, zusammen mit Stefan Wolfgang, dem Leiter der Wirtschafts- und Projektförderung des Landkreises, Unternehmensgründer Günther Opitz und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Tim Opitz, Sohn des Gründers, zusammen mit Stefan Wolfgang, dem Leiter der Wirtschafts- und Projektförderung des Landkreises, Unternehmensgründer Günther Opitz und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Fa. Opitz gewinnt 2. Preis beim Innovationspreis 2016 des Landkreises Göttingen

29.03.2017

Das gesamte Entwickler- und Produktionsteam von Opitz freut sich, dass wir mit unserer Produkt-Innovation „Verschlussautomat für Volumenreduzierung“ den 2. Preis (Kategorie über 20 Mitarbeiter/Innen) gewonnen haben.

Wir freuen uns über diese Auszeichnung, die wir als Bestätigung unserer kreativen Lösungen für den Markt der Verpackungstechnik und auch für die Umwelt ansehen.

Weitere Informationen zum Produkt und der Lösung „Volumenreduzieren“ finden Sie hier.

Oder viel Spaß beim Betrachten unseres Kurzvideos.


Originalitätsverschluss durch Nassklebeband – Renaissance eines Klassikers

12.02.2013
Wer hätte das gedacht: Die gute alte Nassklebetechnik erlebt eine Wiedergeburt. Ausgerechnet für den internetgestützten Versandhandel bietet der Leimklassiker aus der Zeit von Ärmelschonern, Lagern, Kontoren und Postschaltern unschätzbare Vorteile.

Aus gutem Grund! Nachfolgend haben wir Ihnen die Vorteile der Nassklebetehnik aufgelistet. OPITZ hat sich dieser Technik verschrieben und für den Verschließer-Anlagenbau perfektioniert. Eine Schlüsselrollle nimmt dabei der von uns mehrfach weiter entwickelte Nassklebe-Verschlusskopf ein.

Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie – und Sie werden von der Nassklebetechnik begeistert sein!

1. Diebstahlsicherung

Ein Diebstahlschutz eins Schachtelinhalt ist nur mit Nassklebestreifen gewährleistet. Der Klebstoff des Naassklebestreifens dringt in die Faltkistenoberfläche ein und stellt eine feste dübelartige Verbindung her, die, optisch sofort erkennbar, nur durch Zerstörung der Schachtelaußendecke getrennt werden kann. Nassklebebänder sind unempfindlich gegen Klimaschwankungen, Lichteinfall und Alterung.

2. Fallversuche

Verstärkte Nassklebestreifen sind in der Festigkeit Selbstklebebändern aus PP bzw. PVC überlegen. Am Fraunhofer-Institut für Lebensmitteltechnologie und Verpackung wurden Fallversuche im Auftrag der F.I.P.A.G.O. (Internationaler Verband der Hersteller für gummierte Papiere) durchgeführt, die deren Überlegenheit deutlich dokumentiert: Eine Wellpappenversandfaltschachtel nach FEFCO 201-4070 wurde mit Schüttgut (Erbsen) gefüllt – das Gesamtgewicht des Packstückes betrug 18 kg – und bei 23ºC und 50 % relativer Feuchte abgeworfen. Die Fallversuche wurden gemäß DIN55441 Blatt 1 durchgeführt. Die Anfangsfallhöhe betrug 80 cm.

4. Schachtelverschluss mit Nassklebestreifen wirtschaftlich

Der direkte Vergleich des Preises einer Rolle Klebestreifen mit einer gleichen Menge von Klebeband fällt zugunsten des Nassklebestreifens aus. Ebenso ist bei Berücksichtigung aller Kosten wie Maschinen, Material, Lohnkosten bei automatischem Verschluss der Packstücke – Beispiel 2000 Einheiten pro Tag – der Nassklebestreifen die preiswerteste Alternative aller Verschlusssysteme

5. Hohe Weiterreißfestigkeit von Nassklebestreifen

Kunststoffhaftklebebänder besitzen keine Weiterreißfestigkeit; sobald eine Verletzung an der Kante eingetreten ist, kann der Verschluss auf der gesamten Breite extrem leicht reißen. Faserverstärkte Papier-Nassklebestreifen dagegen besitzen durch die eingebetteten Glasfäden einen hohen Widerstand gegen Weiterreißen, so dasselbst bei totalem Bruch der Papiere durch die Fäden die Schachtel noch geschlossen bleibt.

6. Dehnung

Kunststoffhaftklebebänder haben Bruchdehnungswerte von 40 bis 70%. Dies führt dazu, dass bei überdehnten Bändern die Schachtelklappen sich soweit öffnen, dass loser Inhalt auslaufen kann. Bei verstärkten Papier-Nassklebestreifen liegt die Bruchdehnung unter 4%, so dass bis zum totalen Bruch, der wegen der verstärkten Fadeneinlage hohe Werte annimmt, die Schachtel geschlossen bleibt.

7. Staub

Staub bei der Abfüllung und verstaubte Schachteloberflächen stören die Verklebung mit Nassklebestreifen nicht. Dagegen stört Staub den Verschlussvorgang mit Haftklebebändern erheblich und beeinträchtigt die Klebefähigkeit der Selbstklebeschicht.

8. Verarbeitung

Da Nassklebestreifen erst durch die Anfeuchtung klebeaktiv werden, sind bei der Handverarbeitung keine Kräfte beim Abziehen von der Rolle notwendig. Dagegen haften Selbstklebebänder mehr oder weniger stark auf der unbeschichteten Rollenseite; die Verarbeitung ist nur mit Kraftaufwand möglich, der oft zur Ermüdung des Verarbeitungspersonals führt. Nassklebestreifen laufen praktisch geräuschlos, dagegen erzeugen Kunststoffklebebänder starke Geräusche, was im Extremfall dazu führen kann, dasSchallisolationsmaßnahmen ergriffen werden müssen, zumindest aber Gehörschutz notwendig ist.

9. Normung

Nassklebestreifen sind seit Jahrzehnten genormt (DIN 55475 und DIN 55476 Blatt 1 und 2). Diese Normung gibt dem Anwender die nötige Sicherheit hinsichtlich Qualität und Verarbeitung, selbst wenn es sich um einen „Nicht-Fachmann“ handeln sollte.

10. Umweltfreundlichkeit

Die Rohstoffe für Nassklebestreifen – Papier aus Holz und Stärkeklebstoffe aus Kartoffeln – sind Naturprodukte, die beliebig verfügbar sind. Nassklebestreifen werden dem Recyclingprozess ohne Schwierigkeiten zugeführt, da es sich um ungleiche Produkte handelt. Nassklebestreifen gibt es seit über acht Jahrzehnten. Sie werden Verwendung finden, stellt der FIBEPA abschließend fest, solange Versandfaltschachteln in größerer Zahl wirtschaftlich und sicher verschlossen werden müssen.


Der GO 558 von OPITZ – Faltkistenverschluss mit automatischer Formatzustellung

07.02.2013

Die Transportkosten machen einen nicht unerheblichen Anteil an den Kosten eines Produktes im Handel aus. Davon ist insbesondere der internetgestützte Versandhandel betroffen. OPITZ hat diese Thematik in zahlreiche Fachkreise hineingetragen – und eine Lösung entwickelt, um Volumina von Faltkisten auf die Größe des Produktes optimal abzustimmen. Die Lösung ist der GO 558.

Der GO 558 von OPITZ ist eine vollautomatische Verschlussmaschine zur Reduzierung von Verpackungsvolumen in der Endverpackung, konzipiert für unterschiedliche Formatabmessungen bei chaotischer Produktfolge.

Der Automat Vario 558 zentriert und ermittelt vollautomatisch die Breiten und Höhen der zu verschließenden Faltkisten.
Seitlich angeordnete, patentierte Schneidmesser tauchen automatisch in die
Faltkiste ab und schneiden die Umverpackung bis auf den optimalen Riller (WPA) ein.
Deckelklappeneinfalter verschließen die Faltkiste vollautomatisch.
Als Orginalitätsverschluss und zur Versiegelung der Faltkiste wird ein OPITZ Nassklebeband- Verschluss eingesetzt.
Der Auftrag des Klebebandes in der entsprechenden Position erfolgt vollautomatisch.